Bevor es losgeht

Erprobte Tipps.

Ausrüstung, Packlisten und Sicherheitswissen – gesammelt aus eigener Erfahrung.

2 Tipps · zum Aufklappen antippen

Erste Hilfe Erste Hilfe 1. Eigenschutz und Absichern: Warnweste anziehen, Warnblinker an, Warndreieck aufstellen.

1.
Eigenschutz und Absichern: Warnweste anziehen, Warnblinker an, Warndreieck aufstellen. Auf den Verkehr achten.

2.
Notruf 112: Wo? Was ist passiert? Wie viele Verletzte? Welche Verletzungen? Auf Rückfragen warten. Lautsprecher an, damit die Hände frei bleiben.

3.
Ansprechen und Atmung prüfen: Laut ansprechen, an den Schultern rütteln. Bei Reaktion nicht bewegen lassen und bei ihm bleiben.

4.
Keine Reaktion, aber normale Atmung: Bei Bedarf Helm vorsichtig abnehmen (idealerweise zu zweit, einer stabilisiert den Kopf) und stabile Seitenlage. Atmung überwachen.

5.
Keine Reaktion und keine Atmung:

- Helm abnehmen, denn nur so ist die Atemwegskontrolle möglich.

- Sofort Herzdruckmassage: Mitte des Brustkorbs, 5–6 cm tief, 100–120 pro Minute.

- Im Wechsel 30 Mal drücken, 2 Mal beatmen.

- Nicht aufhören, bis der Rettungsdienst übernimmt.

6.
Starke Blutung: Direkt mit Kompresse abdrücken, dann Druckverband. Wunde hochlagern, wenn möglich.

7.
Schock bekämpfen: Mit Rettungsdecke zudecken, beruhigend sprechen und nicht allein lassen. Nichts zu essen oder zu trinken geben.

8.
Verbrennungen: sterile Abdecken mit einem Brandwundentuch.

Wichtig: Verletzte, wenn möglich, nicht bewegen (Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung). Nur bei Lebensgefahr, z. B. Feuer oder fließendem Verkehr, aus dem Gefahrenbereich ziehen.

Unterwegs Pausen, Trinken, Konzentration Alle 1-1,5 Stunden pausieren: Konzentration und Reaktionszeit lassen früher nach als gedacht.

Alle 1-1,5 Stunden pausieren: Konzentration und Reaktionszeit lassen früher nach als gedacht. Lieber kurz und oft halten (10-15 Minuten) als eine lange Pause. Bei Hitze oder Kälte eher früher.

Tagesetappe realistisch planen: Als Faustregel gelten 250-350 km reine Fahrstrecke pro Tag. Kurvige Landstraßen sind deutlich anstrengender als Autobahn, daher lieber weniger Kilometer einplanen. Nach dem Ziel sollte noch Zeit für Essen und Erholung bleiben.

Tankstopps mit Pausen verbinden: Bei Tankstopps auch trinken, dehnen und Handy oder Navi checken.

Pausenorte vorher markieren: Aussichtspunkte, Biergärten oder Bäckereien mit Parkplatz sind besser als eine Bushaltestelle. So freut man sich auf die Pause und hält nicht erst an, wenn man schon erschöpft ist.

Zeitpuffer einbauen: Baustellen, Umleitungen und Wetter kosten Zeit. Mit 20-30 % Puffer fährst du entspannter und kommst nicht in Versuchung, zu schnell zu fahren oder Pausen zu streichen. Möglichst nicht in der Dämmerung ankommen (Wildwechsel, schlechte Sicht).

Ausreichend trinken und essen: Etwa 0,5 Liter pro Stunde, bei Hitze mehr. Leichte Snacks (Obst, Nüsse, Müsliriegel) statt schwerer Mahlzeiten, die müde machen. Dehnübungen für Nacken, Schultern, Handgelenke und Rücken helfen, Verspannungen vorzubeugen.

Bei Gruppenfahrten sollten Pausen und Ziele vorher abgesprochen werden, damit sich niemand hetzen lassen muss. Soll ich daraus eine druckbare Checkliste machen?